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Meilenstein-Newsletter Mai 2008

Ein Jahr Pause mit dem newsletter. Was ist passiert seitdem?

April bis August 2007: Aufgeben der Kunst, 70 Werke finden einen neuen Besitzer, die meisten verschenkt dorthin, wo sie hinwollten.

Juli 2007: Auszug aus dem Atelier in der Horemansstrasse.

Am 7. Oktober 2007 verstarb Claus Rank, ein sehr guter Freund von mir. Damit begannen tiefe innere Prozesse, Hinwenden zu Gott, mein Leben in Gottes Hände legen.

Wie?
1. Die Emotionen: In jedem Menschen ist Weibliches und Männliches angelegt. Das ursprünglich Weibliche hat nie den Kontakt zum Ursprung, zu Gott, zur FREUDE verloren. Das Männliche - der Verstand, hat den Kontakt nicht behalten, hat einen Ego-Gott aufgebaut. Durch die Ansagen des Männlichen enstanden als Reaktion im Weiblichen Emotionen, Muster und Blockaden. Diese verwehren den Kontakt zum ursprünglichen Weiblichen, zur FREUDE, zum LEBEN. Das Weibliche ist dem Diktat des männlichen Herrschaftswillen unterworfen. Jetzt geht es darum, daß sich das Männliche in das ursprünglich Weibliche hineinlegt in jedem Menschen.

2. Gott zuwenden: Heute fragte mich jemand, wie ich das mache, dass es mir so gut geht? Ich schrieb: "Indem ich mich Gott zugewandt habe. Nicht aus dem Opfer, bitte bitte, Gott hilf mir, sondern aus dem Willen, Emotionen erstmal zu bejahen, ja ich fühle grade Verzweiflung, ja ich habe große Angst, ja ich verurteile mich und andere gerade und das fühlst sich schlecht an, ja ich bin es leid zu jammern. Dadurch verstärkt sich das Gefühl nicht, wie man erst geneigt ist zu meinen - es bekommt die Aufmerksamkeit, die es eigentlich möchte.
Und als nächsten Schritt mit dem Willen wieder diese Emotionen an Gott abzugeben - lieber Gott, ich gebe sie dir, verwandele du sie, ich lege sie in deine Hände. Ich bin bereit, sie abzugeben, ich bleibe nicht an ihnen hängen. " Ich schrieb weiter: "Versuch es doch mal, Gott ist sehr da und bei mir hat es gewirkt, wieso soll es bei dir nicht funktionieren? Immer, wenn du dich in Emotionen ertappst, sie gleich bejahen und abgeben an Gott mit der Bitte um Verwandlung."

3. Ausrichtung auf das ursprünglich Weibliche: Die FREUDE, die aus Gott ist, aus dem Ursprung. Eine FREUDE ohne Gründe. Dankbarkeit für das Leben, Gott hat mir das Leben geschenkt. Das JA gilt dem Leben, aber nur dem, das aus Gott und mit Gott ist. Nicht ich bin Gott, sondern die Hinwendung zu Gott mit Demut und Hingabe im Gebet, die Hinwendung zu einem Leben aus Gott und ein Leben mit Gott jede Minute.

4. Das Männliche wird mitgerissen: Die letzten Versuche des männlichen Machtgedanken, das Weibliche, zu unterjochen hat nur kurze Wirkung, denn das Weibliche hat seinen Ursprung wiederentdeckt - die reine FREUDE. Das Männliche wird einfach in die FREUDE mitgerissen und lacht selbst über seine Ansagen, das Gemeckere, die Angsteinjagung, Panikmache, die Machtausübung, die Unterdrückung, die Wutausbrüche........ Es kann dann echte Gefühle wie die FREUDE erleben.

Und was macht die Kunst?
Was soll ein Künstler, der nicht wirklich aus Gott lebt, der Menschheit vermitteln? Nur sein eigenes Elend. Manchmal ein wenig menschliche Freude, Harmonie und Schönheit, aber das ist sehr gering.

An Ostern 2008 begann ich eine neue Serie: "Hinwendung zu Gott" mit Texten. Sie stellen Visionen von Prozessen für ein Leben aus und mit Gott dar und Dankbarkeit und FREUDE. In Kürze zu finden unter Meilensteine.

Liebe Grüße



P.S. Momentane Ausstellungen früherer Serien:

***Restaurant Vegelangelo, "Der Genußvegetarier", Iris Marianne Stegmayr, Thomas-Wimmer-Ring 16, München, www.vegelangelo.de, Tel: 089-288 068 36
***Frisörsalon Haare und Bewußtsein, Christiane Klees, Waisenhausstr. 72, München, www.christianeklees.de. Tel: 089-15 88 35 60